Alles Fastfood oder was?
Mittags bleibt nicht immer viel Zeit. 45 Minuten Mittagspause. Cola und Chips oder eine Schachtel Pizza – egal, Hauptsache es geht schnell! Fastfood eben. Wer hat schon Zeit und Nerven, sich ein ausgewogenes 4-Gänge Menü zu kochen oder kochen zu lassen. Danach dann bitte schön nicht schlingen, das Essen genießen und aber auf jeden Fall wieder pünktlich in der Schule sein. Wie soll das denn bitte gehen?
Diese Art des Essens hat aber auch Auswirkung auf die gesamte Leistungsfähigkeit, die Entwicklung des Körpers, das Körpergewicht und auf das Gefühl des Gestresstseins.

Die Schüler/innen der Klassen 7 und 9 haben im Ernährungszentrum Bad Waldsee (Do, 7.2.19 und Fr, 8.2.19) im Rahmen der Unterrichtseinheit „Ernährung“ ihr eigenes Mittagessen auf den Prüfstand gestellt:
Wieviele Kalorien hat mein Mittagessen? Enthält mein Essen über den Tag verteilt genügend Obst- und Gemüseportionen? Wieviel Fett steckt in einem Hamburger, Döner, Currywurst oder einer Packung Erdnüsse? Wieviel Zucker steckt in einer Portion Ketchup, einer Flasche Cola oder in zwei Gummibärchen? Wie lange muss ich Seilspringen, um einen Müsliriegel zu verbrennen? (Zu lange! anstrengend!) Wie kann ich mein Mittagessen so zusammenstellen, dass es schmeckt, ich satt werde und trotzdem nicht zu viel und nicht zu wenig Kalorien zu mir nehme?
Beim gemeinsamen Nachkochen und der anschließenden Verköstigung sehr beliebter Fastfoodgerichte kam die erhellende Erkenntnis – schnelles Essen muss nicht unbedingt schlecht sein! Es kommt auf die Zubereitungsart und auf die Zusammenstellung der Zutaten an. Die Zubereitung der Hähnchennuggets im Ofen statt in der Friteuse spart Fett. Füllt man den Wrap mit Gemüse und Joghurtdip hat man sogar schon frisches Gemüse und Milchprodukte eingebaut. Und geschmeckt hat es den meisten auch noch.
Wir bedanken uns beim sehr netten und kompetenten Team des Ernährungszentrums.

In diesem Sinne: einfach immer mal wieder eine gesündere Alternative einbauen! Warum sich nicht mal treffen, um das nächste Mittagessen vorzubereiten? Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das meiste eigene Fastfood bis zum nächsten Schultag.

Wer sein eigenes Mittagessen einmal auf den Prüfstand stellen will: es gibt auch eine kostenlose App: „Was ich esse“ von der BZfE.

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