Bericht zur Studienfahrt der Klasse 12 nach Mailand

Empfehlung der Redaktion: Als Hintergrundmusik zum Lesen des Artikels bietet sich das Lied „Urlaub in Italien“ von „Erobique“ an. Wer Rechtschreib- und/ oder Kommafehler findet, darf die gerne behalten.

In der Kalenderwoche 43 anno domini 2019 startete die Jahrgangsstufe 2 des Gymnasiums Aulendorf frisch wie eh und je ihre Studienfahrt am Bahnhof in die Modemetropole Mailand. Die Reise führte uns über Friedrichshafen, Singen, Scharl dö Gaull und Zürich schließlich nach Mailand. Satz 3: Nach dem Näschenpudern im Hotel starteten wir eine wilde Kneipentour. Eine Kopie des Arc de Triomphe war unser erstes Touriziel. Ok, das mit der Kneipentour war ein alternativer Fakt. Im Folgenden werden noch drei weitere Alternative Fakten aufgeführt, die aber nicht mehr explizit als solche gekennzeichnet werden. Eigentlich sind wir in ein Restaurant nach Herrn Haasens Wahl bisschen was schnabulieren gegangen. Gewittert und gewindet hat es auch noch. Nachdem sich die ersten in Mailand verlaufen hatten, kamen doch noch alle heil im Hotel an. Als die Sonne einmal den Globus umrundet hatte (oder andersrum) nahmen wir ein Frühstück ein und es ging mit der Metro zu einem Schloss. Eine Frau hat uns eine Stadtführung gegeben, genauere Fakten interessieren nicht. Nachdem sich jeder was hinter die Kiemen geschoben hatte (manche haben auch eher ihre Hose eingekleckert) ging es in den Mailänder Dom. Das Highlight unser Studienreise wurde schon hier gesichtet (Bild siehe unten). Nach der Dombesichtigung sind fast alle ins Hotel, einige sind aber auch Straßenbahnfahren gegangen. Abends traf sich die ganze Reisetruppe wieder im berühmten Navigli-Viertel, weil das ja klar ist. Funfact: Herr Haas war 4 Minuten zu spät. In dem Viertel gibt es einen Kanal und Restaurants. Jeder ging woanders essen, aber all-you-can-eat und Cocktails waren meistens mit am Start (natürlich alkoholfrei). Museonationalediscienzairgendwas war das erste Ziel am Mittwochmorgen. Das Museum ist groß und es gibt viel zu sehen. Nur den Ausgang findet man nicht. Da unsere Geldbeutel noch zu voll waren, verbrachten wir den Rest des Tages damit, in Läden unsere Moneten zu verplempern. Abends wurde unsere lustige Truppe halbiert, da einige das Fussballspiel Hintermailand gegen Dortmund anschauen wollten, andere nicht. Facts zum Spiel gibt es keine, da dies nicht der Sportteil einer Zeitschrift ist. Der andere Teil der Truppe ging mit Frau Valentin Cocktails schlürfen. Im Hotelzimmer wurde dann noch eine heftige Party gestartet, bei der alle zeitnah einschliefen. Bei wunderbarem Pisswetter stapfte die muntere und ausgeschlafene Truppe zum Papstbesuch. Nach diesem Event ging es genauso spannend weiter ins Sforzesco di Museum oder so, wo es tolle Ausstellungen mit komischen Geigen und einen angeklopften Steinhaufen von Michelangelo zu sehen gab. Sehr spektakulär. Wieder gab es eine Pause um sich mit überteuertem italienischen Essen die Mägen zu stopfen (oder im Mecces). Da wir kultivierte Leute sind, durfte ein Opernbesuch in der weltberühmten Scala natürlich nicht fehlen. Und die Frauen singen lauter! Sehr schön war es da. Nach einer erfrischenden Runde nap roulette ging es ab in ein Restaurant mit exquisiten Speisen, die Lehrer betranken sich mit Rotwein, weil Herrn Haas eingefallen war, dass er Grappa doch nicht so lecker findet. Die Schüler schlürften brav ein Mineralwasser. Mithilfe der öffentlichen Verkehrsmittel (Hat jeder seine Metrokarte?) ging es wieder zurück ins Hotel und es stieg in manchen Zimmern wieder eine heftige Parrdyy. Im Morgengrauen stopften wir mit letzter Kraft die frisch erstandenen Stoffteile in unsere Koffer. Nach der Besichtigung von Hochhäusern bestehend aus Baum und einer Runde Sport und Spaß mit Herrn Haas, stiegen wir direkt in den Hauptbahnhof ein um näher an die bayerischen Städte heranzurücken. Während dieser Fahrt wurde auch dieser Bericht verfasst. Es wurde vergessen den Besuch der Rooftop Gallery aufzuführen, aber es wäre einfach zu stressig, wieder hochzuscrollen. Sogar bei Nacht gibt es auf dem Mailänder Platz mehr Tauben als Menschen in Mailand. Sehr entzückende Tiere. Also da konnte man halt auf so Dächern rumlaufen und bisschen in Hinterhöfe spannen. Fotos wurden tatsächlich auch gemacht. Herr Haas und Frau Vallentin meinten ihr Deutschtum auslebenden zu müssen und zum Missfallen aller Schüler eine Tanzeinlage zur Klassenfahrtshymne zu präsentieren. They were dancing on the rooftops. Es wurde auch festgestellt, dass manche in der Lage sind sehr lange Metro zu fahren, weil es ja langweilig ist, einfach direktem Weg ins Hotel zu gehen. Voraussichtlich kommen wir heute auch noch wieder im schönen Oberschwaben an und mit der Ankunft im beschaulichen Aulendorf endet auch die Klassenfahrt und somit auch dieser literaturpreisverdächtige Bericht. Die Qualität dieses Berichts sagt nichts über den Intelligenzquotienten dieser Stufe aus, er repräsentiert lediglich die Qualität unseres Humors. Wer tatsächlich wahre Informationen über Mailand haben möchte, der spreche uns an, wir hatten erstklassige Impulsreferate vorbereitet. Unnötige Anglizismen wurden Frau Vallentin zuliebe weggelassen.

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