Aufgedeckt und überführt!
Im Unterricht wurde im Laufe der Schuljahre 10 und 11 der theoretische Hintergrund erarbeitet: Wie funktioniert die Vererbung? Wie ist die Erbinformation aufgebaut? Ist diese individuell? Und was geschieht mit dieser in der Zelle, während wir ganz normal vor uns „hinleben“? Kann man das Genom sichtbar machen, lesen oder verändern?
Insbesondere die Molekularbiologie und angewandte Biologie beschäftigt sich mit diesen Fragen und hat eine Reihe von Methoden entwickelt, die heute in jedem wissenschaftlichen oder kriminalistischen Labor sowie in der Forschung routinemäßig eingesetzt werden. Ein Beispiel ist die „Fingerprint“-Methode, bei der die DNA verschiedener Personen miteinander verglichen wird.
Um herauszufinden, wie diese in der Praxis durchgeführt wird, griffen 14 Schüler der Biokurse der Klasse 11 am Dienstag, den 19.06.2018 im S1-Schülerlabor des „Kompetenzzentrums life sciences“ im Gymnasium Bad Waldsee zur Pipette.
Die Aufgaben: Durchführung einer Vaterschaftsanalyse sowie die Überführung eines Täters!
Eine anspruchsvolle Herausforderung für Anfänger. Deshalb übten die Schüler/innen unter fachkundiger und strukturierter Anleitung von Frau Bühler zunächst die neuen Arbeitsabläufe (z. B. das sterile Pipettieren) und den Umgang mit den fremden Geräten.
Aber die Mühe hat sich gelohnt! Die Schüler/innen erzielten, wie unsere 12er im Frühjahr, auch dieses Mal wieder dank ihrer guten und konzentrierten Arbeitsweise klare Ergebnisse – eine ungewöhnliche und tolle Leistung, auf die die Schülerinnen und Schüler stolz sein dürfen!