Am 24. Mai 2003, fast auf den Tag genau 25 Jahre nach der Reifeprüfung, traf sich der Abiturjahrgang 1978 des Gymnasium Aulendorf um dieses Jubiläum zu feiern. 14 der 22 noch lebenden Schüler nahmen an diesem Festtag teil (3 fehlten unentschuldigt – Eintrag ins Klassenbuch...!).

Die Feierlichkeiten begannen da, wo damals die Prüfungsergebnisse verkündet wurden, nämlich in der Bibliothek des Gymnasiums. Bei einem kleinen Sektempfang begrüßte Thomas Grubert, der damalige Klassensprecher, die Anwesenden und stellte fest, das nach 25 Jahren eigentlich nur positive Erinnerungen an die Schulzeit übrig geblieben sind.

 

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Schulleiter Jürgen Schröder nahm sich an diesem Samstag Vormittag  dankenswerterweise Zeit für die ehemaligen Schüler. Er erläuterte die Veränderungen, die sich seit 1978 im Schulalltag ergeben haben und gab einen Ausblick auf das, was die zukünftigen Schülergenerationen erwartet. Anschließend führte er die Gruppe durch die Schule. Mit Begeisterung wurden die alten Klassenzimmer besichtigt und sofort kamen Erinnerungen an einige amüsante Situationen aus der Schulzeit zurück.  Auch die neu renovierten Fachräume wurden begutachtet, erfreulich, dass nicht alles noch so aussieht wie vor 25 Jahren.

Bei herrlichem Sonnenschein wanderten die Altabturienten nach Ebisweiler, um im Jägerhäusle das Mittagessen einzunehmen. Anschließend ging es, wieder zu Fuß, über Atzenberg zum Burg-Café nach Otterswang. Unter den schattenspendenden Bäumen wurde der vorzügliche Kuchen und die wunderbare Aussicht auf die oberschwäbische Heimat genossen. Nachdem die ärgste Nachmittagshitze vorüber war, ging es zurück nach Aulendorf, wo im Vitahotel der Abend verbracht wurde. Fotos, Zeitungsausschnitte und eine Diashow von verschiedenen Klassenfahrten und Festen ließen die vergangen Zeiten wieder lebendig werden. Von den zum gemütlichen Beisammensein am Abend eingeladenen Lehrern war leider nur Volker Koch (zeitweise Klassenlehrer) erschienen. Weit nach Mitternacht verließen die Letzten dann die Karibik-Bar mit dem Gefühl, einen interessanten und erfreulichen Tag erlebt zu haben. Vor allem die ausgedehnten Spaziergänge boten doch reichlich Gelegenheit für die alten Klassenkameraden, die sich teilweise seit dem Abitur nicht mehr gesehen hatten, ins Gespräch zu kommen. Darüber, dass das nächste Treffen nicht erst in 25 Jahren stattfinden sollte, waren sich alle einig.

Dirk Jacob